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Veste Heldburg

Von Sonneberger | 12.Mai 2009

In Hildburghausens südlichem Hinterland, nahe der Grenze zum Fränkischen, erhebt sich die Veste Heldburg auf einem Berg über dem Ort mit gleichem Namen - Heldburg.

veste-heldburg

Zur Veste Heldburg führt ein befahrbarer Weg - geparkt werden muß einige hundert Meter von ihr entfernt, und man geht die letzten Meter zu Fuß. Die Besichtigung der Veste kostet, Stand Mai 2009, nur 2 € .

veste-heldburg-feuerkorbDie Veste Heldburg hat eine bewegte Zeit hinter sich. Erbaut wurde sie im 12./13. Jahrhundert. Man nennt sie auch die “Fränkische Leuchte”. Diesen Namen verdankt sie wohl ihrer Funktion als Wächterin über Gefahren, welche anderen Burgen im Umland - so auch der Veste Coburg, mit Feuern entsprechende Zeichen gab. 

Der 30jährige Krieg setzte ihr schwer zu - mehrmals wurde sie erobert und geplündert, und erst später wieder instand gesetzt. Wechselnde Herren waren ihre Bewohner - der Letzte war Herzogin Clara Maria von Sachsen-Meiningen - bis 1945 . Nach 1945 lag die Veste Heldburg auf dem Gebiet der späteren DDR, und wurde zu verschiedenen Zwecken genutzt.

Im April 1983 erlebte sie ihre letzte große Katstrophe - ein verheerender Brand vernichtete den Französischen Bau und seine Inneneinrichtung. Unwiederbringbares war für immer verloren - an Wiederaufbau nicht zu denken. Mit der Wende kam auch für die Veste der Aufschwung.  Sie kam in die Hände der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und wurde liebevoll restauriert. Die Arbeiten sollen 2011 abgeschlossen sein. Dann wird in der Veste Heldburg das Deutsche Burgenmuseum zu besichtigen sein. Ein Besuch lohnt aber auch schon jetzt.

Hier geht es zu mehr Bildern der Veste Heldburg

Öffnungszeiten Veste Heldburg
von April bis Oktober
Di-So: 10.00 – 18.00 Uhr
Montag Ruhetag
 
von November bis März
Di-So: 10.00 – 16.00 Uhr
Montag Ruhetag

Beitrag aus: Festungen in Thüringen |


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